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Wallfahrtskirche Heilig Kreuz bei Hallerndorf

Historie 

Der Kreuzberg bei Hallerndorf war schon immer das Ziel frommer Pilger, die ihre Sorgen und Ängste zum gekreuzigten Erlöser trugen, um sich bei ihm Segen und Heil zu erbitten. Auch Kunstfreude besuchen das Kreuzbergkirchlein und bestaunen und bewundern die Kunstwerke, die unsere Vorfahren mit bewundernswürdiger Handfertigkeit schufen.

Menschen von heute suchen Ruhe und Erholung in der Stille der Wälder und in Gottes herrlicher Natur auf Bergeshöhen und an Seen nach getaner Arbeit die Woche hindurch. Die Kellerbetriebe am Kreuzberg bieten Speise und Trank und sorgen für das leibliche Wohl.

Bau- und Kunstgeschichte

Die frei auf dem Berg Hohenrode gelegene Kreuzbergkirche in gotischer Bauart wurde 1463 an Stelle einer bereits 1430 erwähnten Wallfahrtskapelle im Auftrag der Herren von Seckendorf auf Schloß Hallerndorf erbaut. Im Laufe der Jahre fanden mehrere Restaurationen statt. 1738/39 wurde die Westempore eingefügt und die Sakristei angebaut. Zur Fünfhundertjahrfeier 1963 wurde die Kirche nach den Weisungen des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege gründlich renoviert. Dabei wurde die Holzdecke im Kirchenschiff in eine Stuckdecke umgewandelt und mit einem Randgesims versehen.

Die Kreuzbergkirche steht in enger Verbindung mit 2 Schlössern in Hallerndorf, das obere der Herren von Seckendorf, welches später fürstbischöflich wurde, das untere derer von Wolfsthal, seit 1717 Schönborn. Von letzterem ist noch der Graben und ein Stück Ringmauer vorhanden, das erste ist völlig verschwunden.

Die Legende

Eine Tafel mit Bildern und Versen, gestiftet von einem Grafen von Wolfsthal 1711 als Kopie einer älteren Tafel von 1602 befindet sich in der Wallfahrtskirche über dem Seiteneingang. Sie erzählt die Legende von der Entstehung des Kreuzberges.
Demzufolge erschien einem Zimmermann ein Heiliges Kreuz und ihn ereilte der Befahl Gottes ein Holzkreuz auf einen Berg zu stellen. Weil die Bauern ihn verspotteten, zerhaute er sein Holzkreuz, worauf er acht Tage mit Blindheit geschlagen wurde. Erst als er dem lieben Gott ein neues Kreuz versprach, konnte er wieder sehen. Mit Hilfe eines Schnitters stellte er das neu gefertigte Kreuz auf Hohenrod auf. Der Bauer musste wegen seines Gepötts dreimal niederfallen. In der Folgezeit sagte man diesem Kreuz viele Gnad- und Wunderzeichen nach.

Im Namen der Pfarrei Hallerndorf wünschen wir allen Besuchern des Kreuzberges Erholung, Freude und Frieden.